Erstgründung durch Franz Felbermayr mit einem LKW für den Nahverkehr. In den Nachkriegsjahren umfasste der Fuhrpark bereits vier LKW.
1963
Ankauf der ersten Baumaschine.
1967
Das Unternehmen wurde von Horst und Gisela Felbermayr übernommen. Der Fuhrpark besteht zu diesem Zeitpunkt aus vier LKW und einer Baumaschine. Die Erschließung neuer Geschäftsfelder wie Kanal- und Gasleitungsbau beginnt.
1971
Einstieg in die Behältervermietung. Damit standen im Unternehmen erstmals auch Container für die Abfallwirtschaft zur Verfügung.
1972
Gründung der Felbermayr-Niederlassung Grieskirchen durch den Ankauf der Firmen Hintenaus und Scholze.
1973
Ankauf des heutigen Firmengeländes in der Machstraße. Errichtung eines Büro- und Werkstättengebäudes sowie einer Halle. In Grieskirchen wird ein zweiter Standort gegründet.
1974
Mit der zunehmenden Größe der bei Felbermayr im Einsatz stehenden Baumaschinen wuchs auch die Anzahl der vorhandenen Tieflader. So lag es nahe einen eigenen Bereich für Spezial- und Schwertransporte zu installieren.
1975
Ankauf eines 18 ha großen Grundstückes in Weißkirchen zum Abbau von Schotter. Kurze Zeit später wurde der Standort um eine Waschanlage für die Kieserzeugung erweitert.
1979
Ankauf eines Grundstückes in Grieskirchen und Bau einer Werkshalle mit Bürogebäude.
1989
Einstieg in die Mobilkranvermietung: ein bis heute einzigartiger 2-Wege-Kran für Straße und Schiene wird angekauft.
1993
Zukauf der Mobilkran- und Schwertransportdienstleisters Wanko in Wien und Schwertrans Enns. Gründung der Welser Baustoff-Recycling GmbH (WBR).
1994
Mit dem Ankauf der gesamten Eisenbahn-Tiefladerflotte der Firma Intercont ist das Unternehmen erstmals auf der Schiene präsent. Die ITB, Internationale Tieflader Bahntransporte Ges. m. b. H. wird gegründet. Die Niederlassung Graz steht kurz vor der Gründung.
1996
Eingliederung und Übernahme des Mobilkranvermieters Kern in Linz. Ankauf eines Firmengeländes der Vöest in Linz mit dazugehörigem Schwerlasthafen. Damit eröffnete sich Felbermayr neue Wege auf dem Verkehrsträger Wasser. Durch die Übernahme der Firma Kern in Linz erfolgt ein weiterer Ausbau der Hebetechnik. Mit der Gründung einer ITB-Niederlassung in Prag ist die erste Präsenz in Osteuropa gegeben. Die heute modernste Recyclinganlage wird errichtet.
1997
Gründung des Standortes Nürnberg für Schwer- und Sondertransporte.
1998
Ankauf eines Firmengeländes in Lanzendorf/Wien. Auf dem Standort wurden die Firmen Wanko, ITB (Internationale Tieflader-Bahntransporte) sowie AKS (Arbeitsgesellschaft für Kranverleih und Spezialtransporte) zusammengefasst. Übernahme der Firma Wallner in Wien, ein Spezialunternehmen für die Vermietung von Arbeitsbühnen. Für vorbildliche Leistungen in der ökologisch verträglichen Schottergewinnung und die Rekultivierung von Schotterabbauflächen wird der Umweltschutzpreise des Landes Oberösterreich verliehen.
2000
Gründung der Bereiche FST (Felbermayr-Spezialtiefbau) und der heutigen Bau Salzburg, einer Abteilung mit Spezialisierung auf den Kanal-, Brücken- und Straßenbau. Eine weitere Niederlassung im Norden Deutschlands (Verden) entsteht.
2001
Übernahme des Fassadenunternehmens Adolf Bauer Ges.m.b.H.
2002
Ankauf des LR 1750, einem Raupenkran mit bis zu 750 Tonnen Traglast. 2004 wurde der Krangigant, durch eine Neuentwicklung, auf eine optionale Traglast von 1.000 Tonnen erweitert. Gründung der AKS (Arbeitsgesellschaft für Kran- und Spezialtransporte) in Wien, die Firma Bau-Trans in Vorarlberg wird zum Felbermayr-Tochterunternehmen. Gründung eines neuen Standortes im Osten: Bratislava. Weitere strategische Schritte im Ausland: Gründung des Vertriebsbüros in Venedig und einer Zweigniederlassung in Moskau.
2004
Im April 2004 werden die Tiroler Firmen Scheffold und AKS Autokran- und Schwertransport in Wörgl und Thaur übernommen. In Polen wird das Schwertransportunternehmen ZRE erworben. Aufbau des neuen Standortes Felbermayr-Spezialtiefbau in Stams. Übernahme der Geschäftsführung Baubereich durch DI Horst Felbermayr.
2005
Übernahme der Österreich-Tochter von Europas führendem Arbeitsbühnenvermieter. Damit erhöhte Felbermayr seine Gerätschaft im Bereich Arbeitsbühnen- und Staplervermietung auf über 1.000 Fahrzeuge. Im September werden die 2004 übernommenen Hebetechnikunternehmen sowie die AKS in Wien in die Felbermayr Transport- und Hebetechnik GmbH & Co KG vollständig integriert. Im Oktober erwirbt Felbermayr rund 30 Schub- und Baggerschiffe von der via donau - Österr. Wasserstraßen GmbH und steigt damit in den Wasserbau ein. Übernahme der Firma Pinzl in Braunau. Gründung einer Tochtergesellschaft in Liechtenstein für den Bereich Transport- und Hebetechnik.
2006
Im März erhalten Horst und Gisela Felbermayr von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich verliehen. Am 3. April rollte der stärkste Mobilkran von Deutschland nach Österreich in Suben über die Grenze. Damit hat Felbermayr einen LG 1750 mit einer maximalen Traglast von 850 Tonnen im Fuhrpark. Felbermayr übernimmt die in Hilden bei Düsseldorf ansässige Firma Wirzius und erweitert damit sein Angebot in den Bereichen Schwertransport aber auch Schwermontage beträchtlich. Im Juni wird Felbermayr mit dem Wirtschaftspreis der Oberösterreichischen Nachrichten, dem Pegasus in Bronze, ausgezeichnet. Damit wird Felbermayr von einer hochkarätigen Jury unter die Champions der heimischen Wirtschaft gereiht. Ende des zweiten Quartals übernimmt Felbermayr Mobilkrane und Baugeräte der national tätigen Firma Interlift. Für den Bereich Tiefbau ergibt sich dadurch eine wesentliche Erweiterung des Dienstleistungsangebotes - Felbermayr hat damit auch "Rammtechnik" im Produktportfolio. Die stetige Expansion des Baubetriebes machte es notwendig die bestehenden Regelwerke einer externen Prüfung unterziehen zu lassen und wird im November durch den TÜV Österreich, nach EN ISO 9001:9002 zertifiziert.
2007
Gründung der Tochtergesellschaften in Bulgarien und Rumänien. Wolfgang Schellerer wird in die Geschäftsleitung der Transport- und Hebetechnik berufen. Der Felbermayr Baubetrieb erweitert das Geschäftsfeld mit dem Bereich Hochbau. Christoph Nüßler wird zum Geschäftsführer des Felbermayr Tochterunternehmens Bau-Trans.
2008
Übernahme der Firma Linke - Pipelinebau in Detmold (nähe Bielefeld). Erwerb von Anteilen an der Best Logistics in Polen.
2009
Ankauf der welthöchsten LKW-Bühne mit einer Arbeitshöhe von 103 Metern. Felbermayr wird mit dem Pegasus in Gold ausgezeichnet und erhält damit den bedeutendsten Wirtschaftspreis im Land.
2010
Mit der Gründung von Tochtergesellschaften in Kroatien und Serbien sowie einer Niederlassung in Brünn (CS) ist die Felbermayr Transport- und Hebetechnik weiter auf Expansionskurs. Im Frühjahr werden Christoph Nüßler und Peter Stöttinger in die Geschäftsführung der Felbermayr Transport- und Hebetechnik berufen. In dieser Funktion verantworten sie zusammen mit Wolfgang Schellerer das Geschäftsfeld. Als Verwaltungsgesellschaft der operativen Firmen löste, mit Wirkung vom 1. Oktober 2010, die Felbermayr Holding GmbH die Felbermayr GmbH ab. Die Geschäftsführung dieser Gesellschaft wurde ergänzend zu Horst und Gisela Felbermayr sowie deren Sohn Horst Felbermayr mit Alfred Feldbauer als kaufmännischer Geschäftsführer definiert. Die Felbermayr GmbH bleibt bestehen und firmiert primär als Dachorganisation für Immobiliengesellschaften. Im Oktober wird der studierte Betriebswirt und bisherige kaufmännische Leiter der Firmengruppe Felbermayr, Johann Gangl, als kaufmännischer Geschäftsführer in die Felbermayr Bau GmbH & Co KG berufen. In dieser Funktion unterstützt er DI Horst Felbermayr.
2011
Im März 2011 läuft das Schwerlastschiff Horst Felix vom Stapel. Aufgrund eines verstärkten Bugs, einem Trimmtank sowie hydraulisch gesteuerter Stelzen eignet es sich hervorragend für RoRo-Aktionen kann aber auch vielfältig im Wasserbau eingesetzt werden.
Mit Hannes Sebastian Huber wird im Juli die Position des technischen Geschäftsführers im Bau besetzt. Huber ist Absolvent der technischen Universität in Graz und kann auf die erfolgreiche Umsetzung anspruchsvoller Vorhaben im Ingenieurtiefbau verweisen.
2012
Übernahme operativer Bereiche der Reinhold Meister Gruppe mit Sitz in Hengersberg bei Deggendorf. Felbermayr wird damit zu einer wesentlichen Größe im Wasserbau und erweitert seinen Wirkungsbereich in Deutschland um die Geschäftsfelder Wasser- und Deponiebau sowie Kampfmittelräumung- und Erkundung.