Steinbruchaufschluß in Ebensee.
Zur Rohstoffsicherung des Gmundner Zementwerkes hat das Geschäftsfeld Bau Mitte April mit der Erschließung eines neuen Steinbruchs in Ebensee (OÖ)begonnen. Im wesentlichen konzentriert sich der Auftrag auf die Errichtung einer neuen Bandtrasse vom Steinbruch in das Zementwerk.
Neben 3 Muldenkipper sind auch einige Bagger für die Errichtung der neuen Bandtrasse im Einsatz. Für die Vorbereitung der notwendigen Sprengungen ist einer davon mit einer Bohrlafette ausgestattet. "ProTag werden etwa 1400 Kubikmeter Fels vom Hang gesprengt und talwärts transportiert", sagt Bauleiter Helmut Altmüller. Bis zur Fertigstellung Ende Juli wird der Felsabtrag auf insgesamt 39.000 Kubikmeter anwachsen. "Etwa die Hälfte davon entfällt auf die Errichtung der Bandtrasse, der Rest ist für den Primäraufschluß des neuen Steinbruchs nötig", erklärt Altmüller.
Auf dem 530 Meter langen Förderband, der Bandtrasse, vom künftigen Steinbruch ins Zementwerk muß eine Forststraße zweimal mit Tunnelrohren gekreuzt werden. Dafür kommen sogenannte Voestdurchlässe zum Einsatz. Diese sind etwa 14 Meter lang und werden unterirdisch verlegt.
Voraussetzung für den Start zur Erweiterung des Steinbruches in Ebensee war eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Interessantes Detail am Rande ist auch die Nutzung der rund 26 Prozent Gefälle welche die Bandtrasse, beladen mit Kalkstein, zu überwinden hat. "Mit dem Föderband wir ein Generator angetrieben, Strom erzeugt und somit eine umweltfreundliche Energiequelle genutzt", sagt Felbermayr - Polier Franz Russenegger über die umweltbewußte Planung des Auftraggebers, der Gmundner Zementwerke.
Beitrag vom 26. Juni 2007
MARKUS LACKNER
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