Hochwasserschutz für Bad Ischl
Bad Ischl im Salzkammergut verzaubert seine Gäste, neben einem vorzeigbaren kulturellem Angebot schon seit jeher auch mit einem unverfälschtem Naturerlebnis. Damit das auch weiterhin so bleibt bemühen sich tonnenschwere Bagger von Felbermayr derzeit um einen verbesserten Hochwasserschutz samt ökologischen Begleitmaßnahmen.
Bereits seit Oktober des Vorjahres sind die Mitarbeiter vom Felbermayr-Tiefbau in Wels für die Regulierungsmaßnahmen in und an der Traun im Einsatz. "Den Beginn der Arbeiten machte eine Absenkung des Flussbettes von bis zu einem Meter auf einer Länge von rund 450 Meter", sagt der verantwortliche Bauleiter Helmut Altmüller.
Des weiteren wurden auch zwei Steinrampen quer durch das Flussbett verlegt. "Diese etwa einen Meter hohen Steinschlichtungen sollen wesentlich zur Sohlstabilisierung beitragen", erklärt Altmüller. Für deren Errichtung wurde mit so genannten Spundkästen die Traun, vorübergehend und teilweise, trockengelegt. Das war notwendig da die Qualität der Steinschlichtung unter Wasser ansonsten nur sehr schwer herstellbar ist.
Die Arbeiten der Bagger mit einem Einsatzgewicht von bis zu 30 Tonnen können größtenteils nur im Flussbett der Traun ausgeführt werden. Bei dem derzeit überdurchschnittlich hohen Wasserstand der Traun erfordert das besonders viel Geschick und Erfahrung von den Maschinisten. "Für die Querung der Traun müssen wir den Strömungsschatten ausnützen, sonst bekommen wir nasse Füße", erklärt ein Baggerfahrer die feuchten Umstände.
Als ökologische Begleitmaßnahme wird weiters noch eine Fischaufstiegshilfe bei der Sulzbachmündung errichtet. Die Uferbepflanzung mit standorttypischen Laubbäumen und Sträuchern bildet den Abschluss der Bautätigkeiten die im April abgeschlossen werden.
Beitrag vom 30. Januar 2008
MARKUS LACKNER
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