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Revitalisierung von Kriegsbauten

03.01.2019 | Anfang Mai startete der Felbermayr-Bereich Hochbau ein Projekt zur Revitalisierung von Häusern aus den 40er Jahren am Linzer Bindermichl. Die Baumeisterarbeiten werden im Auftrag der Wohnungsanlagen Gesellschaft WAG durchgeführt. Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten im Wesentlichen abgeschlossen sein.
Durch den Ausbau der Dachgeschoße entstehen etwa 50 neue Wohnungen. © Felbermayr/Lackner

Schon bisher wurde die historische Bausubstanz der WAG-Wohnungen am Linzer Bindermichl immer wieder modernisiert und den Bedürfnissen zeitgemäßen Wohnens angepasst. Zuletzt wurden die Häuser aus den Jahren des 2. Weltkriegs auch thermisch saniert. Mit der jetzt begonnenen Revitalisierung werden jedoch auch lebenszyklusgerechte Maßnahmen im Sinne der Mieter umgesetzt.

Mehrwert durch Sanieren

Der Auftrag umfasst die Revitalisierung von insgesamt 159 Wohneinheiten. „Dabei werden bei den dreistöckigen Objekten Loggien mit einer Tiefe von 2,30 Metern vor die bestehende Fassade gebaut“, sagt Bauleiter Robert Grundner über die hofseitig durchzuführenden Arbeiten. Die Mauern werden hauptsächlich in Beton ausgeführt. Dazu werden die bestehenden Wohungsfenster zu Türen umgewandelt.

Darüber hinaus entstehen im Zuge der Bauarbeiten auch rund 50 neue Wohnungen im Dachgeschoß. „Bei diesen Arbeiten wird zunächst der Dachstuhl abgebaut“, sagt Grundner. Die Altmaterialen werden dem Recyclingprozess zugeführt. In weiterer Folge werden die bestehenden Außenmauern im Innenhof um rund drei Meter aufgemauert und Gaupen zur Vergrößerung der Wohneinheiten errichtet“. Positive Begleiterscheinung dieses Ausbaus ist die Erreichung von vier Stockwerken. Somit werden bei der Wohnanlage auch 25 Lifte nachgerüstet. Bei den bislang drei Stockwerken wäre das wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen, heißt es seitens der Wohnungsanlagen-Gesellschaft. Der Zugang vom Lift in die Wohnung wird über die vorgebaute Loggia möglich. Damit einhergeht, zur Freude der Mieter, ein barrierefreies Erreichen aller vier Stockwerke.

„Es ist schön zu sehen, wie hier ein etwa 80-jähriges Objekt modernisiert und den aktuellen Bedürfnissen modernen Wohnens angepasst wird“, merkt Grundner an. Als spezielle Anforderung für derartige Revitalisierungsmaßnahmen sei aber auch viel handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl bei den Facharbeitern Voraussetzung.

Autor

Markus Lackner

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19.01.2019