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120 Tonnen schwere Brücke eingehoben

29.06.2018 | Im oberösterreichischen Sankt Pankraz wurde Anfang Mai der sogenannten „Teichlsteg“ eingehoben. Damit wurde ein wesentlicher Lückenschluss im Radwegenetz bewerkstelligt. Eine Sperre der parallel dazu verlaufenden Pyhrnstrecke konnte dank akribischer Vorbereitung vermieden werden. 
Für die Montage des Stegs wurden Betonfundamente errichtet. © Felbermayr/Lehner

Als Teil eines Radnetzes in der oberösterreichischen Tourismusregion Pyhrn-Eisenwurzen gilt der sogenannte „Teichlsteg“ als Lückenschluss zwischen den Gemeinden Klaus und Sankt Pankraz. Wenngleich Steg für die 94 Meter lange Stahlfachwerksbrücke mit rund 120 Tonnen eine eher bescheiden gewählte Formulierung ist. Da die Stahlkonstruktion parallel zur Pyhrnbahn verläuft, waren umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Weiters sollte ein Zeitfenster von einer Stunde genützt werden, um eine Sperre der Strecke zu umgehen. „Um das zu ermöglichen, wurde das Tragwerk zwischen den Bäumen beiderseits der Teichl unter dem Niveau der Eisenbahnbrücke eingefädelt“, erklärt Michael Lehner von der Felbermayr-Projektabteilung und fügt hinzu, dass somit auch die Stromabschaltung entfallen sei. Für den Anfang Mai durchgeführten Hub kam ein LR1600 mit 78 Meter Hauptausleger zum Einsatz. Aufballastiert war der Kran mit 150 Tonnen Drehbühnenballast sowie 65 Tonnen Zentralballast und 150 Tonnen Schwebeballast. „Schön, wenn sich akribische Vorbereitung auszahlt und Vorgaben des Auftraggebers perfekt erfüllt werden können“, freut sich Lehner.

Autor

Markus Lackner

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17.07.2018