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Sondergenehmigung für Nassbaggerung

18.03.2015 | Bei der Einmündung des Wienflusses war das Ufer des Donaukanals stark unterspült worden. Zur Sanierung war Anfang März das Schwerlastschiff Horst Felix zum Einsatz gekommen. Dabei konnte das Gütermotorschiff zusammen mit einem GPS-gesteuerten Bagger seine Stärken im Wasserbau ausspielen.
Das Schwerlastschiff Horst Felix zusammen mit einem GPS-gesteuerten Bagger bei der Ufersanierung im Donaukanal.

„Eigentlich hätte die mehr als zehn Meter Breite Horst Felix gar nicht in den Donaukanal einfahren dürfen“, lässt Hans Wolfsteiner vom Felbermayr-Wasserbau wissen. Da das Schiff für den 80 Tonnen schweren Bagger aber ideale Eigenschaften für die wasserseitige Sanierung des Ufers bot, konnte bei der obersten Schifffahrtsbehörde eine Ausnahmegenehmigung erwirkt werden. „Wir haben das Glück gehabt, dass das Schiff mit seiner Breite von mehr als zehn Metern gerade noch in den Donaukanal hineingegangen ist“, erklärt Wolfsteiner.

 

Insgesamt waren für die Sanierung des Ufers etwa 2.000 Tonnen Wasserbausteine verarbeitet worden. Um den Auftrag mit der geforderten Genauigkeit ausführen zu können, kam ein GPS-gesteuerter Bagger zum Einsatz. „Damit können die Steine unter Wasser mit einer Genauigkeit von etwa 20 Zentimetern verlegt werden“, erklärt Wolfsteiner weiter.

 

Der Sanierungsbedarf war aufgrund von hohem Wellengang durch die Einmündung des Wienflusses in den Donaukanal entstanden. Laut Aussage der zuständigen Magistratsabteilung habe aber auch der Umkehrplatz der Schifffahrt seinen Teil zu den starken Unterspülungen beigetragen.

Autor

Markus Lackner

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19.04.2019