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Ufersanierung in Passau

24.07.2018 | Das Gütermotorschiff „Horst Felix“ ist sowohl im Schwertransport als auch im Wasserbau hocheffizient einsetzbar. Ankerpfähle, Trimtanks sowie eine Tragfähigkeit von mehr als 1.400 Tonnen bilden die Basis dafür. Kürzlich kam das Schiff für Sanierungsmaßnahmen an der Donau bei Passau zum Einsatz.
In Erlau wurden die Wasserbausteine auf die Horst Felix umgeschlagen. © Felbermayr/Lackner

Strömungsbedingt kam es in Passau auf einer Streckenlänge von rund sechs Kilometern zu Auskolkungen im Uferbereich der Donau. Anfang Juni begann der Felbermayr-Wasserbau im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, diese zu sanieren. „Dazu wurden von einem etwa 30 Kilometer entfernten Steinbruch insgesamt 14.000 Tonnen Wasserbausteine zum Umschlagsplatz nach Erlau transportiert, dort auf das Gütermotorschiff „Horst Felix“ umgeschlagen und etwa 16 Kilometer bergwärts zu den Schadstellen transportiert“, schildert Bauleiter Aleksandar Bozic vom Felbermayr-Wasserbau die logistische Herausforderung.

Für den Transport zu den Einbaustellen waren rund 20 „Bergfahrten“ nötig. Bei einer Strecke von 15 Kilometern benötigte die „Horst Felix“ etwa eine Stunde Fahrzeit.

Der Einbau der bis zu 60 Kilogramm schweren Granitsteine wurde unmittelbar vom Arbeitsverdeck des Schiffes durchgeführt. Dafür kam ein 80-Tonnen-Bagger mit Fünf-Kubikmeter-Löffel zum Einsatz. „Die nötige Stabilität für das sichere Arbeiten, erreichte das Schiff durch Ankerpfähle“, erklärt Bozic. Anfang Juli konnte die Baustelle abgeschlossen werden.

Autor

Markus Lackner

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20.10.2018