Gasturbine mit Schnabelbrücke transportiert Slider

Gasturbine mit Schnabelbrücke transportiert

 

01/03/2010 | Bereits im Januar begann der Transport einer 305 Tonnen schweren Gasturbine in Rumänien. Bewerkstelligt wurde der Auftrag von Mitarbeitern der Niederlassungen Bukarest, Linz und Wels. Mitte April konnte der Transport von Constanta nach Brazi abgeschlossen werden.

"Insgesamt hatten wir rund 350 Kilometer mit dem 305 Tonnen schweren Gasturbine zu bewältigen", sagt Daniel Costea vom Felbermayr Standort Bukarest. Die Route führte, ausgehend vom Hafen Constanta, via Donau nach Oltenita und weiter in das Gas- und Dampfkraftwerk nach Brazi.

Zu Beginn wurde die Turbine im Hafen von Constanta auf den SPMT umgeschlagen und auf ein Flachdeckponton gerollt. Im Anschluss ging es auf der Donau in die rund 210 Kilometer entfernte Stadt Oltenita. Das sei die einzig technisch machbare Lösung gewesen, meint Costea und weist auf die Abmessungen der Turbine hin: "Mit einer Breite und Höhe von rund sechs Meter und einer Länge von fast 13 Meter war es in diesem Fall notwendig den Verkehrsweg Straße zu umgehen".

Ab der siebzig Kilometer südlich von Bukarest gelegenen Stadt Oltenita wurde die Gasturbine mittels einer sogenannten Schnabelbrücke transportiert. "Das war nötig um die Transporthöhe so gering wie möglich halten zu können", erklärt Costea den Sinn der Transportvorrichtung die vorne und hinten, im Sinne einer optimalen Achsverteilung, auf je 22 Achsen gelagert war.

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